Samstag, 25. September 2010

Ex-Pan-Vision: 23.09.10 Vollmond zur Tagundnachtgleiche

Ex-Pan-Vision: 23.09.10 Vollmond zur Tagundnachtgleiche: "Die SONNE / MOND - Opposition (Vollmond) befindet sich exakt auf dem T-Quadrat der kardinalen Klimax - Konstellation ( siehe tags) auf 1° ..."

23.09.10 Vollmond Tagundnachtgleiche



Die SONNE / MOND - Opposition (Vollmond) befindet sich exakt auf dem T-Quadrat der kardinalen Klimax - Konstellation ( siehe tags) auf 1° WIDDER / WAAGE im Quadrat zu Pluto und dem Nördl. Mondknoten. Es sind also 6 Planeten plus Mondknoten beteiligt in einem äußerst spannungsreichen Leistungsdreieck oder T-Quadrat: Mond-Jupiter-Uranus-Sonne-Saturn-Pluto. Ein Vollmond genau auf den kardinalen Punkten der Tagundnachtgleiche ist schon etwas Besonderes, Schönes, Starkes, Entscheidendes.
Die Vollmond-Stellung gleich auf dem ersten Grad von WIDDER / WAAGE bringt es mit sich, dass wir 28 Tage später einen zweiten Vollmond in diesem Zeichen haben: am 23. Oktober auf dem letzten Grad in Widder und Waage.

Das Wechselspiel von WIDDER und WAAGE erfahren wir bei jedem Neuanfang, bei jeder neuen Begegnung, jedem neuen Projekt, morgens beim Aufwachen und Aufstehen, beim Beginn einer Reise. Der Widder-Mond drängt zu Taten und zum Erobern des Unbekannten - die Waage-Sonne verzögert die Aktion, denkt erst mal über die Wirkung nach, wägt ab. Widder-Mond und Waage-Sonne sind ein weises Paar, das sich gegenseitig ergänzt und zu Ausgeglichenheit und Harmonie führt:

Tatenmensch (Macher) und Denker
spontanes Denken und abwägendes Denken - beide führen zum Handeln
Ichbezogenheit und Dubezogenheit
Aktivität und Passivität
Entschlossenheit und Unentschlossenheit
gewaltsame Veränderungen und friedliche Veränderungen
Offensive und Defensive
Herausforderung suchen und Vereinigung anstreben
Männlichkeit und Weiblichkeit (Androgynität)

"Wenn ihr reine Weisheit habt und ihr habt keine reinen Taten und verliert euch in ungestümem Tun, ohne auf die Ursache und Wirkung von Karma zu achten, werdet ihr weder euch selbst noch anderen von Nutzen sein, und sogar eure reine Weisheit wird scheitern. Solltet ihr reine Taten, aber keine Einsicht von der wesentlichen Leere aller Dinge haben, so wird es euch nicht möglich sein, euch selbst und anderen zu helfen, und eure reinen Taten werden sich in das Gegenteil verkehren. Wenn ihr nicht reine Weisheit und reine Taten vereinigt, werdet ihr unvermeidlich auf schlechte Pfade gelangen. Daher ist es notwendig, dass ihr beides lernt."
(DROM, tibet. Guru ca. 1000 n.Chr.)

Beiden Energien gemeinsam ist der Wunsch nach Harmonie, die Erweiterung des Horizonts, Kontaktfreude, Freiheitsliebe, Organisationstalent, die Desillusionierung der Welt und der Wunsch nach Karmavollendung. Ohne innere oder äußere Kämpfe, die zu Entscheidungen führen, geht es kaum ab. Dem Weisheitsdenken der Waage sollte eine weise Verwirklichung durch Taten (Widder) folgen. Dazu gibt PLUTO im Steinbock (an der Spitze des Leistungsdreiecks) hinreichend Gelegenheit.

Der MOND steht auf 1° im WIDDER, dem Punkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Das Sabische Symbol dazu lautet:
Eine Frau ist aus dem Meer emporgestiegen. Eine Robbe umarmt sie.
Hier steigen neue Formen aus dem Meer des kollektiven Unbewussten (Fische-Energie) empor und damit auch innere Möglichkeiten, sich dieser Formen bewusst zu werden. Doch der Rückwärtssog des Alten, der gescheiterten Möglichkeit der Vergangenheit, ist genauso stark wie der Impuls zum Dasein und kann den Menschen jederzeit wieder ins Unbewusste oder in die Dunkelheit zurückziehen (die Robbe). Die Möglichkeit zu versagen und Erfolg zu haben ist gleich stark.
Jupter und Uranus stehen auf den beiden letzten Graden im Wasserzeichen FISCHE , imprägnieren das Alte mit dem Muster der neuen Offenbarung und Vision. Das Thema Energie und vor allem die Ölgewinnung verlangen nach einer gesunden Lösung, bevor diese beiden Planeten zum letzten Mal den Widder-Punkt passieren.

Die SONNE steht auf 1° WAAGE, dem Punkt der Herbst-Tagundnachtgleiche:
In einer Sammlung vollendeter Beispiele vieler verschiedener Lebensformen zeigt ein Schmetterling die Schönheit seiner Flügel; sein Leib ist durch einen dünnen Pfeil aufgespießt."

Mit der WAAGE beginnt das YIN-Prinzip wieder zuzunehmen, das Dunkle, die Kollektivkraft. Das Symbol sagt uns, wenn die Menschheit ein globales Ganzes werden will, hat sie zu lernen, in Übereinstimmung mit dem menschlichen Archetypus zu handeln. Dane Rudhyar schreibt dazu: "Die Aktion der Gruppe ist nötig, um das volle Potenzial der menschlichen Natur zu verwirklichen - man könnte auch sagen: die 'Idee', die Gott vom Menschen hatte. Umgekehrt, wenn die Menschheit erfolgreich sein soll, muss sie ihre Struktur und ihr Verhalten nach der göttlichen Idee ausrichten."
Der Pfeil erhält den Schmetterling in seinem vollkommenen Zustand und macht aus ihm einen Archetypen. Das ist die symbolische Transfiguration: Auf dem Verklärung wurde Jesus, der Menschensohn, "durchbohrt" von dem Strahl göttlichen Lichts und wurde zum Gottessohn - genau in dem Moment, wo er erfuhr, dass ihm die Kreuzigung bevorstand.

Mittwoch, 8. September 2010

8.09.10 Neumond in der Jungfrau



NEUMOND in der JUNGFRAU
8.9.2010 12:31 h MESZ

Lg. 8°34' O - Br. 51°24' N

Neumond oder Schwarzmond – die Hochzeit von Sonne & Mond. Die dunkle Mondin ist nun wieder einmal das Gefäß (entsprechend der Seele in der Form), in das sich die geistigen Inhalte der Sonne ergießen – in aller Stille im Verborgenen. Es ist eine Zeit der inneren Neuorientierung, eine Zeit, neue Kräfte in sich zu entdecken, sie auszuprobieren und auszubilden. Neumond-Energie ist jugendlich, drängend, eher instinktiv und unbewusst. Die Idee des neuen Samens liegt noch im Dunkeln, doch der Boden wird vorbereitet. Die Zeit ist günstig, sich auf Herausforderungen und neue Beziehungen einzulassen, Projekte zu initiieren und neue Impulse zu setzen.


In der zyklischen Entwicklungsabfolge befinden wir uns mit diesem NEUMOND nun im beweglichen Erdezeichen JUNGFRAU, dem weiblichen Zeichen der intelligenten Materie (mater). Als jungfräuliche Entsprechungen in der menschlichen Persönlichkeit finden sich je nach Bewusstseinsstand:
- ängstliche (Vor-) Sorge um die eigene Existenz, ausgeprägtes Nützlichkeitsdenken für die persönliche Befriedigung,
- die Fähigkeit der Selbstanalyse und Anpassung an die gegebenen Bedingungen mittels der eigenen Intelligenz, innere Arbeit an sich selbst
- die bewusste Wahrnehmung der Seele (Selbstbewusstheit), das Erforschen der inneren Wirklichkeit und eine entwickelte allumfassenden Weisheit auf der Grundlage von Liebe.

Das SABISCHE SYMBOL auf dem Tierkreisgrad des NEUMONDS beschreibt das neue Potenzial als Bild, Aktion oder Prozess vor dem Hintergrund des zu Ende gehenden 1. Halbjahres-Zyklus im Tierkreis und den JUNGFRAU-Themen wie Reife, Erntezeit, bewusstes Verarbeiten des Geernteten, Analyse, Ordnung schaffen, alles an seinen Platz bringen.

SONNE und MOND auf 16° JUNGFRAU:

In einem Zoo stehen Kinder Auge in Auge einem Orang-Utan gegenüber.

Schlüssel: Eine direkte Konfrontation mit der wilden Kraft der Ur-Natur in einem selbst.


Wir werden wieder mit dem Affen in uns konfrontiert (zuletzt Saturn am 7.6.09 beim Schütze-Vollmond). Sie faszinieren und irritieren uns, diese geilen Menschenaffen, sie kennen keine Scham und sind den Menschen doch so ähnlich. Die meisten von uns kennen dieses Auge in Auge stehen mit einem Menschenaffen aus dem Zoo – oder auch aus Träumen. Was mag uns dieses Bild der Konfrontation von Kindern und Affen im Zeichen der Reife und Ernte, der Bewusstheit und Wahrnehmung (Jungfrau) vermitteln?

Alles Verdrängte und Unterdrückte, jedes unbewusste und verborgene Motiv darf im Lichte der intelligenten Materie aus der Tiefe hervorkommen und hinaus geführt werden ins Licht des Bewusstseins. Dane Rudhyar spricht von einer „karmischen Konfrontation zukunftsorientierter, moderner Kinder mit den Resultaten von etwas, das man als ‚Ur-Sünde’ bezeichnen könnte, mit eine degenerierten Form enormer vitaler Kraft, die einst dem menschlichen Wesen zur Verfügung stand.“ Heute wird diese Kraft in den Kopf geleitet und Intellekt oder Denken genannt.

Die Frage ist: Wie gehen wir mit dem Affen, dem ‚Teufel’ (dem ‚Affen Gottes’), dem Frühmenschen in uns um? Bei C.G. Jung lese ich (Traumsymbole des Unbewussten), dass der Affe mit Dunkelheit assoziiert wird und somit mit dem ‚Teufel’, dem ‚Herrn der Finsternis’ und der Welt der dunklen Gewalten und Bedrohungen. Wie werden wir ihn be-handeln, den mächtigen Affen aus unserer dunklen Vorzeit? Wird die Kirche ihn taufen oder heilig sprechen? Wird er einen Platz an unserm Tisch einnehmen dürfen und geliebt werden? Das Einsperren hilft nichts, denn er erscheint uns weiter in Träumen, wilden Kerlen und wilden Frauen. Er lebt schon immer mitten unter uns.
Wir haben jetzt eine Lösung zu finden für den Umgang mit dieser Schattenkraft – jeder für sich selbst, die Erwachsenen und Erziehenden vorbildhaft für die Kinder und nachfolgenden Generationen.



Integrationsarbeit - Zurückholen von Projektionen
Diese NEUMOND-Konstellation steht allein da, ohne Aspekte zu anderen Planeten - in Europa im Zenit (zur Mittagszeit) - im Bereich der öffentlichen Autorität und Macht, der gesellschaftlichen / kulturellen / ethischen Normen und Maßstäbe, die wir uns erschaffen haben, deren Erschaffer und Opfer wir sind. Ob wir wollen oder nicht, wir haben uns der Tatsache und den Resultaten der ‚Verteufelung’, unserer Projektionen und Verdrängungen zu stellen und zu lernen, diese zu transzendieren oder zu verwandeln – mit der Kraft allumfassender Weisheit und Liebe.

Die Aspektlosigkeit (bitte mit Respekt beachten) erschwert die Integration des Schattens. Es besteht die starke Tendenz, das Dunkle, Wilde, Mächtige, Ungezügelte, Unkultivierte, Chaotische, Dionysische nach außen auf einen "Buhmann" projiziert wird, auf einen dunklen Machthaber oder Machthaber des Dunklen. PLUTO und der Nördliche Monknoten, die das ganze Jahr an der Spitze des kardinalen T-Quadrats im Steinbock stehen, weisen weiterhin auf die Notwendigkeit massiver und tiefgründiger Transformationen in allen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen hin.

Schwarzmondingrüße
Sundra Kanigowski

Der vollständige Artikel mit Bildern befindet sich auf meinem neuen Blog ERKENNE DICH SELBST
Hier ist die Funktion mit dem Bilderladen gestört.

Dienstag, 24. August 2010

24.08.10 Vollmond in Fischen - Sonne in Jungfrau


... und Pluto an der Pyramidenspitze.

Zusammen mit dieser VOLLMOND-Energie kommen Reizung, Anspannung, Arbeit und Aktivität einher sowie ein grosser Perfektionsanspruch. Einige suchen, andere finden ihr Vollkommenheitsideal oder geistiges Ziel, arbeiten hart an der Verwirklichung. Das Tragende, Formschaffende und Entspannende der wenigen blauen Aspekte neigt hier eher zur Ambivalenz, zum leidvollen Schwanken zwischen den Gegensätzen, bis aufgrund von beharrlicher Arbeit Reinheit und Klarheit durchscheinen dürfen. Die Energien der inneren Anspannung können zur Transformation und geistigen Erkenntnis des notwendigen Wandels genutzt werden.

Ein enorm großes Energiepotenzial steht zur Verfügung - ein starker Wille, ein stabiles Bewusstsein, wache Geisteskraft, die nach Kontinuität, Verwirklichung und Perfektion streben mittels Gedankenkraft, Wissen und ehrgeiziger Leistung. Alle Planeten – bis auf Venus/Mars - bilden zusammen die Form einer PYRAMIDE.

Bei innerer Stärke und einer Unmenge an gespeichertem Wissen, Informationen und der entsprechender Bewusstheit, verantwortlich damit umzugehen, besteht jedoch auch die Gefahr der geistigen Erstarrung und dem fanatischen Festhalten an alten Überzeugungen und Glaubensmustern (Dogmen), der Ausbeutung und des ausgebeutet Werdens, des sich Verhedderns in dualistischen Kämpfen und Wortgefechten.

Die Spannung der Opposition besteht zwischen JUNGFRAU und FISCHE. Es geht um Existenzielles, Realitätsbewusstsein, Ordnung und Chaos, Vernunftdenken und Auflösen selbst erschaffener Denkbarrieren, Anpassen an Bedingungen und deren Nutzung bzw. Befreiung von Anpassungszwängen und Nützlichkeitsdenken, verfeinerte Wahrnehmung, Feinfühligkeit, Achtsamkeit und die Erfahrung der Einheit mit allem Lebendigen.

Dieses Energiebild einer PYRAMIDE, die sich aus der VIER (Basis, Materie, Manifestation, weiblich) und der DREI (Bewusstsein, Geist, männlich) zusammensetzt, stellt jeden von uns vor die Aufgabe, die vorhandene innere Spannung und Anspannung als Triebkraft für den eigenen Entwicklungsweg und für die eigene Erkenntnis zu nutzen – statt die Umwelt mit endlosen Belehrungen, Überzeugungen und Glaubenssätzen zu nerven. Die Arbeit am eigenen Stein liegt an, das Schleifen des Diamanten (des „Diamatkörpers“?).

Betrachten wir nun die SABISCHEN SYMBOLE von Sonne und Mond.

Sonne 2° Jungfrau:
Ein großes weißes Kreuz beherrscht die Landschaft
Schlüssel: Weisheit und Mitgefühl, die nur die Erfahrung von Leiden und Isolation mit sich bringen können.

Dieses Bild erinnert mich an das Hexagramm 53 DIE ENTWICKLUNG (Allmählicher Fortschritt: „Der Baum auf dem Berg, das Bild der Entwicklung. So weilt der Edle in würdiger Tugend, um die Sitten zu bessern.“ (I Ging)

Der Edle ist der selbstverwirklichte Mensch, der durch sorgfältige dauernde Arbeit an seiner eigenen moralischen Entwicklung innere Reife, Geduld und Kraft entwickelt und durch die Kultur der eigenen Persönlichkeit einen nachhaltigen Einfluss auf die Umgebung ausübt.
Solche Bäume und edlen Menschen werden heute gebraucht, die ihr Kreuz auf sich nehmen, die ihren Platz kennen, an ihm bleiben und eine bestimmte Aufgabe und Funktion im großen Ganzen erfüllen. Ihr Fortschritt ist allmählich und beständig, vollzieht sich lautlos – ohne agitatorischen Einfluss – und darum ist auch ihr Einfluss von nachhaltigem Wert, wirkt auf Generationen.

Mond 2° Fische
Ein Eichhörnchen versteckt sich vor den Jägern
Schlüssel: Das Bedürfnis des Einzelnen, sein Auskommen in der Zukunft zu sichern und sich vor aggressiven Elementen in der Gesellschaft zu schützen.

Hier besteht die Notwendigkeit des Selbstschutzes und der Vorsicht – in einer Gesellschaft, in der der Prozess der Individualisierung schon sehr weit fortgeschritten ist und seine negativen Aspekte wie Konkurrenzdenken, soziale Aggressivität und Habgier an der Tagesordnung bzw. in der Tageschau sind. Kein Mensch kann sich heute mehr sicher inmitten seiner Mitmenschen bewegen. Überall lauern Gefahren. Der Mensch tut sich selbst und seinem Nächsten ständig Gewalt an.

Wie ein Eichhörnchen seine Nahrung für den Winter zusammen hamstert, holt nun der Geist alles zusammen, was er zum Schutze oder für seinen Entwicklungsweg braucht, sammelt mit erhöhter Konzentration alle dazu gehörigen Gedanken und Informationen und führt sie zur Synthese. Im Bild der PYRAMIDE ist dies die Fokussierung auf die Pyramidenspitze, den Punkt des höchsten geistigen Willens (PLUTO). Durch diese Eichhörnchen-Tätigkeit erhebe ich das Selbst auf ein sicheres Fundament und stelle gleichzeitig die Verbindung zwischen UNTEN + OBEN her, zwischen Pyramiden-Basis (Materie) und Pyramidenspitze (Geist), zwischen weiblichen und männlichen kosmischen Energien. Geist ist Materie, ist weniger dicht als der Körper. Materie ist verdichteter Geist.

Und das Sabische Symbol für die Stellung von PLUTO:
Pluto 3° Steinbock:
Eine menschliche Seele, eifrig um neue Erfahrungen bemüht, strebt die Verkörperung an.
Schlüssel: Ein mächtige Verlangen nach allem, was Reichweite und Tiefe im Kontakt zu anderen Lebewesen vergrößert.

Hier haben wir ein anderes Bild für die Pyramidenenergie, die in die andere Richtung geht. Die Seele, ein schwebender Geist von geringer Dichte, strebt die Verkörperung an, steigt an der Pyramidenspitze in den Transformationsprozess ein, verdichtet sich zunehmend bis zur Formwerdung = Manifestation = Inkarnation = Pyramidenbasis. Ein Energie-Lichtkörper manifestiert sich.

Was in Zukunft für alle folgenden Generationen eine lebendige überprüfbare Wahrheit ist, ist eben heute noch umstritten, da zu wenig erforscht: WIR SIND LICHTWESEN und bestehen aus unterschiedlich dichten Energiekörpern.

PLUTO steht in weiter Konjunktion mit dem Nördlichen Mondknoten im STEINBOCK und übermittelt die Botschaft des „Diamantschleifens“, die mühsame Ausbildung bis zur Vollkommenheit, um ein Ideal - den vollkommenen Stein / den kunstfertig geschliffenen Diamanten - vollkommen manifestieren zu können.

Es gibt im Aspektbild ein kaum sichtbares Quadrat zwischen Venus/Mars und dem Mondknoten. Das ist das Werk- und Wirkzeug, mit dem wir AM STEIN SCHLEIFEN – genau an der Seite des Saturn-Pluto-Quadrats!!! Also genau an unseren hartnäckigsten und fanatischen Überzeugungen, an die wir fest glauben und auf denen wir ein komplettes Lügengebäude errichtet haben, das wir die „Welt“ oder „Ich“ nennen und das gar nichts mit der Realität zu tun hat.
Tun wir also THE WORK* und nehmen das Schleif-Werkzeug dankbar in die Hand.

Sundra
Den vollständigen Artikel findet ihr unter ASTRO AKTUELL

Mittwoch, 11. August 2010

Gespräch mit Sundra über den Löwe.Neumond














Liebe Metaphysics, Sternschnuppen, Moonhopper und galaktische Surfer
Lichttänzer, Durchblicker, Alchemisten und tanzende Wu Li Meister,


liebe sundra,

die sternenschnupperin gibt ihren sternenstaub dazu ;))))
na eigentlich is der sternenstaub a crossing von astro + human design...und als doppelte löwin muss ich ja glatt auf diesen löwe.neumond in besondere schwingungen geraten ;)

zuerst aber danke für deine zugänge und ausführungen zur löwe.neumond.konstellation!


die Neumond-Phase naht und mit ihr ein neues Samenpotenzial, das noch entfaltet sein will.
Im Bild des Sabischen Symbols besteht dieses neue Seelen-Potenzial in der Fähigkeit, naturwissenschaftliche und philosophische Prinzipien ganz praktisch auf das normale Leben und den Alltag anzuwenden.
Wer sich als Alchemist berufen fühlt, seine rabenschwarzen Seelenanteile in Gold / Licht zu verwandeln oder seine inneren Möglichkeiten erwecken will, mag neue Kräfte und Antriebe in sich entdecken, sich von innen her aktiviert und aufgefordert fühlen, seine Fertigkeiten weiter auszubilden und seine Erfahrungen aufs Neue durch die praktische Anwendung zu überprüfen.


also, im human design steht dieser neumond in einem rollentor, sprich einer rolle des selbst (in der interaktion), die mit führung zu tun hat. so betrachtet wird der löwe mit seiner selbst/ego.zentrierung angesprochen, aber....
bei oberflächichem besehen scheint diese ego.ausgerichtetheit eine sache des willens, des selbstwertes und/oder der persönlichen vorlieben zu sein, die sich allesamt wenig um das kollektiv und/oder um kosmische ausgerichtetheit scheren ;))))

denkste, sagt da dieses rollentor, das sich im energiezentrum des höheren selbst befindet.
und höheres selbst ist nun mal keine willensbetonte angelegenheit, sondern hat mit höherer führung zu tun.
ach, wie lästig, wenn löwInnen da warten sollten, was sich diese ausschnapst ;))))


Es ist auch eine Zeit der Praxis, wo jeder seine Erfahrungen,die er mit seiner Natur, dem Stoff / Seelenstoff oder der prima materia gemacht hat, an die jüngere Generation weitergeben sollte. Dabei ist es wichtig, dass die Erfahrungen von allen praktisch nachvollziehbar und anwendbar sind.

ahja, dieses rollentor der führung (löwe.neumond) hat die nähere bestimmung "rollenvorbild", was da wohl heißt, dass praktisches nachvollzieh und anwendbares durch "mein" mir adäquates verhalten weitergegeben wird.
rollenvorbild meint auch, dass ich meine natur unverschörkelt lebe, ego hin, vorlieben her, prima materia eben :))

blitzplotz, da ist dann doch wieder die löwische "ego".zentriertheit gefragt...für das große experiment, ganz (und) selbst zu sein :))))


Also eine Zeit für Energeticker, Seelenärzte, Chakrenreiniger, Wissenschaftler, Mystiker,
für homöopathische und andere alternative Ganzheits-Kuren und healing experiments
- an sich selbst. Das Grosse Werk wird allein vollbracht und wirkt sich auf alle(s) aus.


coming back zum höheren selbst:

>Das Grosse Werk wird allein vollbracht und wirkt
sich auf alle(s) aus.


`allein´ im sinne von einzeln/auf sich selbt gestellt.....yes, löwisch
`allein` aber auch im sinne von "von selbst"/da braucht nix extra herumgekurbelt werden....das große werk werkelt :)


Der Rote Löwe ruft...

"Eines Nachmittags im Spätsommer saß ich am Meer und sah, wie die Wellen anrollten, und fühlte den Rhythmus meines Atems, als mir plötzlich eine Umgebung als Teil eines gigantischen kosmischen Tanzes bewusst wurde... Ich >sah< die Atome der Elemente und die meines Körpers als Teil dieses kosmischen Energietanzes... und ich wusste, dass dies der Tanz Schiwas war, des Gottes der Tänzer, den die Hindus verehren." (Capra "Das Tao der Physik")

let´s dance!

Sternengrüße,
eure Sundra >

wu wei an alle metaphysics, sternschnuppen, moonhopper und galaktische surfer,
lichttänzer, durchblicker, alchemisten, tanzende wu li meister und sundra,

ingeborg


http://www.sundra.eu/astro-aktuell-neu-1
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Montag, 9. August 2010

10.8.10 Neumond im Löwe



Der LÖWE-NEUMOND (die Konjunktion von Sonne und Mond im Löwe) führt diesmal ein Eigendasein, bleibt ohne Aspekte, kehrt der hochbrisanten kollektiven Kardinalen Klimax-Krise den Rücken, spendet jedem Einzelnen von uns diesen Monat eine Extra-Portion von kreativer kraftvoller Lebensenergie – jeder in dem Bereich (Haus), die diese Neumond-Konstellation aktiviert. Für die Regionen Deutschlands fällt die Neumond-Konstellation ins 1. Haus und aktiviert die jeweils eigenen Belange, die eigene Art der Durchsetzung und das Auftreten.
Mit der Neumond-Energie kommt der Impuls zu einer inneren Neuorientierung. Neue psychische Kräfte dürfen entdeckt und ausprobiert werden. Selbstbewusstsein, Mut, Eigeninitiative und schöpferische Verantwortung sind angesagt.

Schauen wir uns das Sabische Symbol dieses Neumonds an:

SONNE / MOND auf 18° LÖWE
Ein Chemiker führt vor seinen Studenten ein Experiment durch.

Schlüssel:
Beim Forschen nach verborgenen Naturprozessen erlebt das menschliche Denken die Spannung des Entdeckens.

Es ist eine Schulsituation beschrieben, in der der Einzelne seine erworbenen Fähigkeiten, sein gereiftes Wissen um Zusammenhänge und Naturprozesse an die jüngere Generation weitergibt. Als Lehrer oder Meister der Chemie demonstriert er sein praktisches Können, zeigt seine Kunst der Elemente- oder Stoffumwandlung, die Beherrschung des Stoffes. Ein moderner Alchemist! – wenn er denn auch das Feinstoffliche (Unstoffliche), Geist und Seele, in der Natur erkennt und mit der Natur arbeitet statt sie zu unterdrücken!

Der Tierkreisgrad von 18° Löwe ist auch als „Alchemistengrad“ bekannt.
Die überlieferte Lehre der Alchemie oder hermetischen Philosophie geht von der Erfahrung aus, dass der Mensch nichts anderes als eine Miniaturausgabe des Kosmos ist – „Der Mensch – eine kleine Welt“ (Demokrit), und die Einzelseele Bestandteil der großen Weltenseele (anima mundi) ist.

Im Menschen wohnt die Sehnsucht nach Vollkommenheit, nach Verfeinerung und Vergeistigung, nach einem Bewusstsein der Einheit, dem Überwinden der Dualität.
Die alchemistischen Stufen und Vorgänge, z.B. die Umwandlung der Metalle, entsprechen Entwicklungsprozessen und Vorgängen auf der innerpsychischen Ebene, dem Verwandeln der unedlen Stoffe in der Seele in Gold, in reines Bewusstsein, in das goldene Licht der Sonne im Herzen des Löwen. Die Erschaffung des „Steins der Weisen“ kommt der Geburt des „göttlichen Kindes“ gleich. Die Formel „VITRIOL“ besagt (aus dem Lateinischen übersetzt): „Besuche das Innere der Erde, durch Läuterung wirst du den verborgenen Stein finden.“ Das ist mit kurzen Worten das Ziel des „Großen Werkes.“
So kitzelt dieser LÖWE-Neumond – eine Sonne-Mond-Konjunktion im goldenen Sonnenzeichen LÖWE – eben auch den schlafenden Löwen in uns wach – einige mögen den Hahnenschrei hören, anderen mag ein Licht aufgehen, und manch einer wird gar ein goldenes Ei legen können. Jeder hat die Möglichkeit, seine unedlen und groben Anteile in Gold zu verwandeln und mag auf die Träume in dieser Zeit achten, die von energetischen Beziehungen und Wandlungen in seiner Psyche berichten.
Zum ganzen Artikel über den Neumonds geht es hier lang ASTRO AKTUELL
"Wer mit dem Lauf des Tao übereinstimmt und den natürlichen Vorgängen des Himmels und der Erde folgt, findet es leicht, die Welt zu lenken." (Huai Nan-Tzu)

Mit Sternengrüßen,
Sundra

Montag, 26. Juli 2010

26.7.2010 Vollmond im Wassermann


Der heutige Vollmond befindet sich im Luftzeichen WASSERMANN, während die SONNE sich genau gegenüber im Feuerzeichen LÖWE aufhält. Aufgrund dieser Gegenüberstellung wird das Mond-Thema erhellt und kann bewusst gemacht werden. Der Konflikt auf der WASSERMANN–LÖWE-Achse (desssen Thema KREATIVITÄT ist) ist ein Konflikt zwischen Individuum (Löwe) und Gruppe /Gesellschaft (Wassermann), zwischen eigenem Willen (Löwe) und der gesellschaftlich-sozialen Notwendigkeit nach Veränderung und Erneuerung (Wassermann), zwischen einer kreativen Leistung oder lustbetonten Rolle im System (Löwe) und einer Suche nach kreativen Lösungen, die gegen das bestehende System und seine traditionellen Werte gerichtet sind (Wassermann).

Es ist auch die Spannung zwischen Ichverwirklichung /Ausleben von Emotionen und Trieben /Lust am Leben & Lieben / „Spaßgesellschaft“ – alles im bestehenden System - (LÖWE) und dem Bedürfnis nach Ausbruch aus dem bestehenden System, nach individueller Freiheit für ALLE, nach Chancengleichheit, Emanzipation und nach freien brüderlichen und schwesterlichen Beziehungen (WASSERMANN). Der Wassermann-Mond schwemmt Themen und Probleme von Außenseitern, Randgruppen und Minderheiten hoch, die nach Beachtung und Lösung schreien. Schwer zu handhaben sind die plötzlichen emotionalen „Auskoppelungen“, das Herausspringen aus Gefühlen, der plötzliche Umschwung von vorheriger emotionaler Nähe/Bindung nach emotionaler Kühle und Distanziertheit.

Was sagen uns die SABISCHEN SYMBOLE zu dieser Vollmond-Konstellation?

MOND 3° WASSERMANN
Ein Deserteur der Marine.

Schlüssel: Die Selbstverwirklichung des Einzelnen durch die entschiedene Ablehnung eines kollektiven Status, der unerträglich geworden ist.

In diesem Bild/ Symbol hat der Konflikt zwischen dem Einzelnen und dem Kollektiv bzw. dessen Werten, Zielen und Ritualen seinen Höhepunkt erreicht. Der Einzelne trifft hier eine Entscheidung und begeht „Fahnenflucht“. Er weigert sich, den Befehlen anderer zu gehorchen und die kulturellen und gesellschaftlichen Muster des Systems anzuerkennen. Mit dieser Entscheidung hat er „Farbe bekannt“, pfeift auf einen sozialen Status, ent-bindet sich von seinen kollektiven Pflichten („Bürgerpflicht“/ „Soldatenpflicht“), wird zum Außenseiter und oft auch zum „Vogelfreien“, kann aber dadurch die Individualisierung seines Bewusstseins verwirklichen. Die Selbstfindung und Selbstverwirklichung sind ihm wichtiger geworden als ein kollektiver Status, der für ihn unerträglich geworden ist. Mit dieser nicht mehr rückgängig zu machenden Entscheidung hat er den Prozess seiner Desozialisierung eingeleitet – heute wird so ein Mensch asozial genannt und hat den Freibrief des Außenseiters oder Ausgestoßenen. Er ist frei – zumindest von den Werten und Mustern des vorherrschenden Systems - und kann seine Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen – dem planetarischen Bewusstsein oder dem Universum – erfahren.

SONNE 3° LÖWE
Eine Frau mittleren Alters, das lange Haar fließt über ihre Schultern und ein jugendliches trägerloses Kleid.

Schlüssel:
Der Wille, der Herausforderung des Alters im Sinne der Verherrlichung der Jugendlichkeit in unserer modernen Gesellschaft zu begegnen.


Wir befinden uns am Anfang des Feuerzeichen LÖWE, wo der Weg der Individualisierung und Bewusstseinsbildung beginnt. Dane Rudhyar überschreibt diese Szene der ersten Löwe-Hälfte mit VERBRENNUNG, denn hier steigt die Energie vom Herzen zum Kopf, psychische / biologische Energie (Triebe etc.) dringt in den ego-kontrollierten Bewusstseinsbereich ein, der schwierige und gefährliche Prozess der Mentalisierung beginnt.

3° Löwe zeigt das Bild einer unabhängigen, selbst bewussten Frau, die sich weder durch biologische (Alter) noch durch gesellschaftliche Maßstäbe und Normen binden lässt. Wer diesen Tierkreisgrad mit persönlichen Planeten belegt hat, hat vielleicht auf der körperlichen Ebene eine Bindegewebsschwäche, ist von der genetischen Anlage her bindungsschwach – auch im sozialen Bereich. Aufgrund dieser Bindungsschwäche hat der Mensch aber die Möglichkeit, unabhängig von den Maßstäben der Gesellschaft, der jeweiligen Mode oder den Gebräuchen eines bestimmten Lebensalters sich neu zu orientieren, sich neue Handlungsideale zur Ausrichtung zu suchen, sich vielleicht auch das Recht auf Jugenderfahrungen zu gönnen, die ihm früher vorenthalten worden sind.

Ebenso wie bei 3° Wassermann weigert sich auch hier bei 3° im Löwen das Individuum, mit den Maßstäben seines Systems konform zu gehen. Die Schlüsselwörter für diesen Vollmond lauten also:

Farbe bekennen… Selbstfindung und Selbstverwirklichung angehen… Mut zum Außenseitertum zeigen… die Bindungsschwäche als Chance der Unabhängigkeit und Individualisierung erkennen und begrüßen… sich das Recht auf eigene Erfahrungen nehmen… sich durch eine mutige Entscheidung oder Tat eine unerträglich gewordene gesellschaftliche Rolle (sozialen Status) vom Hals schaffen… sich weigern, wenn die Bedingungen / Pflichten / Forderungen der Umwelt unerträglich werden und mit der eigenen Bestimmung, dem Recht auf Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung etc. kollidieren… Veränderung des bisherigen Status…
Überdenken mit eventueller neuer Sichtweise des Status des desozialisierten / asozialen Menschen…

Den vollständigen ARtikel findet ihr auf meiner Seite ASTRO AKTUELL


Sternengrüße
von einer etwas angeschlagenen
Sundra